Grüne: Schutz von Natur und Anwohnern an Heideseen durchsetzen

April 2019 Bad Laer – Begrüßt wurde anlässlich eines Ortstermins die Einzäunung der Heideseen in Bad Laer. „Diese Maßnahme nutzt allerdings nichts, wenn sie in der warmen Jahreszeit nicht konsequent durchgesetzt wird“, betonte Ratsherr Markus Peters. Erforderlich seien durchgreifende Kontrollen vom frühestens Zeitpunkt an, um die Natur zu schützen und Vermüllungen wie in den vergangenen Jahren zu vermeiden.
Der unerlaubte Zutritt in umfriedetes Besitztum stelle Hausfriedensbruch dar und könne mit Gefängnis bis zu einem Jahr bestraft werden, erläuterte Robert Lorenz. Der pensionierte Staatsanwalt und aktuelle Grünen-Ratsherr in Georgsmarienhütte empfahl, das deutlich und frühzeitig auch in den sozialen Netzwerken zu kommunizieren. „Ich kann mir nicht vorstellen, Tourismus wie mal angedacht noch zu realisieren“, erklärte Peters.
Thema war auch der Sandabbau, der nach Einschätzung von Anwohnern des Heideringes viel zu weit an ihr Wohngebiet herangerückt und zu tief erfolgt sei, so dass schon erhebliche bauliche Schäden zu verzeichnen seien und deshalb schon anwaltliche Beratung erfolge. Peters berichtete, die Aufklärung dieser Altlasten sei in vollem Gange und sicherte volle Transparenz über die weiteren Erkenntnisse zu.
Gefordert sei auch der Landkreis, inwieweit dieser die Einhaltung der wasserrechtlichen Abbauerlaubnis kontrolliert habe, betonte Lorenz. zu prüfen sei, inwieweit hier eine Amtspflichtverletzung vorliege.
Nach Ansicht der Anwohner darf die Verantwortung jedoch nicht allein auf die Allgemeinheit abgeschoben werden. „Wer 630.000 m³ zu viel abbaut, hat damit 40 Mio Euro verdient und sollte für Schäden herangezogen werden, hieß es. Geklärt werden müsse auch, inwieweit es zu Beeinträchtigungen der Trinkwasserförderung gekommen sei.
Inwieweit die Anlagerung von Bauschutt im eingezäunten Bereich an den Heideseen zulässig ist, wollen die Grünen vom Landkreis wissen. In ihrer Anfrage wollen sie außerdem Auskunft, warum noch immer erhebliche Mengen illegal abgelagerter Bauschutt westlich der Heideseen noch immer nicht beseitigt wurden. Angesprochen haben sie außerdem unrechtmäßige Beseitigungen von Grünabfall im Wald am Heidering.

Wir gratulieren zur gewonnenen Wahl

Die Grünen Bad Laer gratulieren ihrem Kandidaten zur gewonnenen Wahl.
Ganz besonderen Dank gilt auch den Wählerinnen und Wählern, die es erst möglich gemacht haben, dass sich unserer gemeinsamer Kandidat durchsetzen konnte. 
Wir wünschen Herrn Tobias Avermann eine erfolgreiche Amtszeit in Bad Laer. 

Wir unterstützen Tobias Avermann

Unserer  Kandidat für Bad Laer

von Marc Thele

 

Tobias Avermann ist unser Kandidat für Bad Laer, denn wir trauen ihm zu, was Bad Laer dringend braucht: Eine zielsichere Führung und die Bündelung all unserer Kräfte in und um Bad Laer, damit es endlich wieder voran geht.

Wer einen seiner Auftritte in und um Bad Laer besucht hat, der spürt intensiv: Dieser Mann weiß,wovon er spricht. Man hört und sieht es ihm an. Denn er hat Talent dafür, Menschen und Interessen unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ zusammenzuführen.

Einhellige Meinung der Grünen ist, dass Tobias Avermann als Verwaltungsprofi mit 25-jähriger Erfahrung auch politisch effizient denkt. Er arbeitet derzeit als Fachbereichsleiter für Personal, Organisation, Finanzen, Controlling, EDV und Kultur bei der Stadt Vechta. Vorher war er fünfeinhalb Jahre lang allgemeiner Vertreter des Bad Laerer Bürgermeisters und Fachbereichsleiter für Zentrale Aufgaben, Finanzen und Bildung. Er kam damals vom Landkreis, wo er 16 Jahre lang in den Bereichen Schule, Jugend, Finanzen und Controlling tätig gewesen war und unter anderem die Kita-Planung für den Kreis betreut hatte

Die Erfahrungen, die Avermann in Vechta gewonnen hat, zeigen ihn als einen souveränen, gelassenen, freundlichen und kompetenten Fachmann für das höchste Amt in Bad Laer. Denn schließlich kennt er sich sehr gut aus in Bad Laer, da er schon einige Jahre im Rathaus erfolgreich gearbeitet hat und auf dieser Basis weiter aufbauen kann.

Wir Grünen wissen, dass die Bürgerschaft mit Tobias Avermann auf der sicheren Seite steht und unterstützen seine Kandidatur aus voller Überzeugung.

 

Auch in Zukunft genug Trinkwasser?

Haben wir auch in Zukunft genug Wasser in Deutschland und Bad Laer? 
Dieser Tage kommt diese Frage wegen der großen Trockenheit immer häufiger auf. 
Der Grundwasserspiegel wird in unserer Region aufgrund der guten Untergrund Schichten wohl stabil bleiben, auch wenn die Oberfläche trocken fällt. Problematisch ist die hohe Wasserentnahme nur für die Wasserwerke.
Mehr dazu im verlinkten Bericht.

Bürgermeister Wahl 2018

Tobias Avermann will Bürgermeister werden.
Ein alt bekannter Verwaltungsprofi stellt sich zur Wahl und er muss sich nun überraschenderweise auf einen echten Wahlkampf einstellen. Rainer Recker steigt in den Ring um das höchste Amt im Kurort. 
Alle Parteien, auch wir, unterstützen den Kandidaten Avermann, den wir in Kürze hier vorstellen werden. 

Expansion einer Firma vor Landschaftsschutz

Die Firma Unverfehrt braucht mehr Flächen zur Lagerung von Kies und Mutterboden im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet. 
Der Rat stimmte für die Löschung der Fläche als Landschaftsschutzgebiet, endgültig entscheidet der Kreistag zu diesem Thema.
Obwohl der Naturschutz eines unserer zentralen Themen ist war zu Berücksichtigen, dass die Zersplitterung der Gewerbeflächen schon seit langem ein Problem darstellt, sozusagen historische Altlasten.
Außerdem ist eine Bündelung der Gewerbeflächen nur in Bezug auf neu angesiedelte Betriebe sinnvoll. 
Die Flächen die Unverfehrt hinzugewinnt werden an anderer Stelle neu geschaffen, so Markus Peters. 
Grüne Politik muss ausgleichen zwischen Interessen der Betriebe, den sozialen Belangen und dem Naturschutz.
 Marc Thele 

Aktuelles


Vorstandswahlen und eine Überraschung

Bad Laer, 08.03.2016
Beim monatlichen Treffen des Ortsverbandes der Grünen in Bad Laer ging es neben Gesprächen zu Inhalten der kommenden Kommunalwahl auch um die Wahl eines neuen Vorstandes.
Georg Schulte, Ansgar Rinklake, Beisitzerin Anne Krimphoff und Marc Thele wurden in diesen gewählt und nahmen dankbar die Wahl an.
Für eine Überraschung sorgte der anwesende Geschäftsführer der Grünen im Osnabrücker Land, Johannes Bartelt, der Hans-Herrmann Peters und Georg Schulte für ihre 20jährige Mitgliedschaft in der Partei dankte und ein kleines Geschenk überreichte.
Marc Thele

Antrag der 1. Bad Laerer Ampel vom 24.06. 2015

 Antrag

Protokoll monatliches Treffen der grünen Ratsmitglieder mit dem OV

Protokoll des monatlichen Treffens der Grünen Ratsmitglieder und des Ortsverband

Beim monatlichen Treffen der Grünen aus Bad Laer im Gasthof Meyer zaB wurden am Dienstag Abend folgende aktuelle Themen Bad Laer betreffend besprochen:

Amr Thele stellte eine Flüchtlingshilfe im Aufbau vor, die auf ehrenamtliche Unterstützer hoffen darf.

Die Ratsmitglieder wurden gebeten im Rat den akuten Ärztemangel in Bad Laer zu thematisieren, um ein Konzept zu entwickeln, das Anreize für Ärzte schaffen soll, sich im Ort niederzulassen.

Des weiteren setzen sich die Grünen im Rat dafür ein, dass die Protokolle der Sitzungen zeitnahe veröffentlicht werden.

Auch die erhoffte Renaissance der TEW Bahn war Thema, denn "Bad Laer wird sich die Finger danach lecken, endlich wieder an die Bahn angeschlossen zu sein." So Georg Schulte auf die Frage nach der Beliebtheit des Projektes im Ort.
Es soll in wenigen Wochen ein Experte zum Stand der Planungen zur Wiedererrichtung des Bahnanschlusses von den Grünen eingeladen und befragt werden. Die Bürger Bad Laers sind hierzu herzlich eingeladen.

Flüchtlingshilfe in Bad Laer
(März 2015)
In Absprache mit dem Gemeindereferenten der Kirchengemeinde Bad Laer benötigen unsere Flüchtlingsfamilien noch folgende Hilfe:
- Nachhilfeangebote für eine erfolgreiche Beschulung in den Bad Laerer Schulen (14jähr. Junge / 16jähr. Mädchen für div. Fächer und 9jähr. Junge für Mathematik).
                                                                - Hilfe beim Aufbau von Möbeln und Küchen nach Einzug in eine neue   Wohnung.

--> Hilfsangebote bitte an marcthele (at) gmail.com
      (Weiterleitung an den Gemeindereferenten)
      Danke!
Zum Bad Laerer Haushalt (2/2015):
Die Entscheidung für das neue Solevital mit nun jährlichen Kosten von 600 000
Euro ist umsichtig gefällt worden und die wirtschaftlichste Lösung zum Erhalt des
Kurortstatus für die nächsten 30 Jahre. 
Das alte Kurmittelhaus und das Soletherapiebad hatten zuletzt einen Betriebskostenzuschuss von über 500 000 Euro jährlich- ohne dass auch nur eine einzige(!), dringend notwendige Sanierungsmaßnahme durchgeführt wurde.
Demnach wäre eine Sanierung des Gebäudes erheblich teurer geworden als ein Neubau, eine genaue Kostenkalkulation im Vorfeld gar nicht erst möglich.   ...weiterlesen

Was ist das?

(2/2015)


Es lässt uns Menschen schlecht einschlafen, macht depressiv, kann Krebserkrankungen auslösen, tötet jährlich Billionen von Insekten, entzieht den Vögeln die Nahrung, verschwendet Energie, produziert Millionen Tonnen CO2, wirkt sich negativ auf das Klima aus, schützt einen nicht (wie allgemein geglaubt) vor Einbrüchen, schadet der Landwirtschaft erheblich und damit auch unserem Geldbeutel.

Grüne machen sich stark für Gesamtschule(n) im Südkreis

Bad Iburg – Für eine Gesamtschulangebot auch im Südkreis wollen die Grünen Druck machen. „Nachdem mit Bramsche der Nordkreis schon eine zweite IGS bekommt, darf dieses Angebot den SchülerInnen zwischen Dissen und Georgsmarienhütte nicht länger vorenthalten bleiben“, betonte die bildungspolitische Sprecherin des Kreisverbandes, Anna Kebschull, anlässlich eines Treffens mit Ratsmitgliedern aus den Südkreis-Kommunen.

Dissen biete physisch dafür beste Voraussetzungen, dem baulichen Bedarf für eine IGS könne leicht entsprochen werden, erklärte Wilhelm Meyer zu Erpen. Auch in Bad Laer bestehe Interesse an einer IGS, berichtete Amr Thele. „Obwohl Georgsmarienhütte von der Schülerzahl her prädestiniert ist, hat sich der Stadtrat darauf verständigt, zunächst die weitere Planung des Landkreises abzuwarten“, so Petra Funke.

An den Beschluss des Kreistages, bis Ende 2016 bis zu zwei neue Gesamtschulen zu schaffen, erinnerte Rainer Kavermann. „Wenn diese Vorgabe ernst genommen wird, muss in der nächsten Kreistagsitzung am 1. März die Durchführung der notwendigen Elterbefragung für den Südkreis beschlossen werden, um im Sommer rechtzeitig den Genehmigungsantrag für das Schuljahr 2016-17 stellen zu können“ stellte der Fraktionsvorsitzende fest.

Bad Laer: Rückbau des Bohrplatzes am Kleinen Berg bald abgeschlossen

von Anne Krimphoff
Die Interessengemeinschaft Gegen Gasbohren traf sich zum Austausch und
Rückblick
Es sind bereits vier Jahre vergangen, seitdem der Energiekonzern Exxon Mobil am Kleinen Berg
zwischen Bad Laer und Bad Rothenfelde in rund 1500 m Tiefe eine
Probenbohrung durchführte. Die Besorgnis im südlichen Landkreis war enorm, ging doch die
Befürchtung um, dass hier die Erdgas- Fördermethode mit dem sehr umstrittenen
Fracking- Verfahren angewendet werden könnte.
Hierbei wird mit Druck eine Mischung aus Wasser, Sand und teils giftigen Chemikalien
tief in die Erde gepresst. Auf diese Weise sollen Risse in porösem Gestein erzeugt
werden, sodass das darin enthaltene Gas freigesetzt wird und abgeleitet werden kann.
Kritiker argumentieren immer wieder, dass durch die Fördermethode
Grundwasser verschmutzt und Schwermetalle an die Erdoberfläche gepumpt werden könnten.
In den USA wird diese Methode flächendeckend durchgeführt. In Bad Laer entnahmen Wissenschaftler Gesteinsproben,
um Informationen über mögliche Gaslagerstätten zu erhalten, mit dem Ziel mögliche
Förderungen von Kohleflözgas zu erschließen. Die Stadt Osnabrück, der Kreistag, 
sowie die Südkreiskommunen Bad Laer, Bad Iburg, Hilter, Dissen, Bad Rothenfelde verabschiedeten
seinerzeit Resolutionen gegen die umstrittene Technik.
Bürgerinitiativen wie in Bad Laer und Bad Rothenfelde gründeten sich, im April 2012 demonstrierten rund
800 Menschen am Kleinen Berg gegen das umstrittene Verfahren.
Entsprechend groß war die Erleichterung, als ExxonMobil im vergangenen Jahr das Aus für die potenziellen Erdgasförderstellen
in Bad Laer verkündete. Sie war zu nah an der Erdoberfläche, zu nah am Heilquellenschutzgebietes und es liegen Störzonen vor .
Weitere Anlagen im Artland und im emsländischen Lünne bleiben allerdings im Fokus.
Die Fläche in Bad Laer soll nach der Auffüllung des Bohrloches in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden und
den Grundeigentümern rekultiviert werden. Die Interessengemeinschaft gegen Gasbohren ist erfreut über den Rückzug hier
vor Ort. Allerdings sei man weiterhin auf der Hut und sehr besorgt, dass im Fracking weiterhin Potential gesehen wird, trotz der 
erheblichen Risiken für das Grundwasser, so Thomas Recker, Sprecher der Initiative. „Wir bleiben da am Ball!“

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Der Hitze Sommer belastet die Bauern - Was tun?

Der Klimawandel ist längst da - nichts anderes kann man in den letzten Monaten sehen.
Die Landwirtschaft leidet enorm und man muss sich fragen, wie damit zukünftig umgegangen werden soll.
Der hier verlinkte Artikel gibt einige zukunftsweisende Empfehlungen.

Öldialyse

So spare ich beim nächsten Ölwechsel ca. 50 Euro und schone die Umwelt!